Das nervt am Internet

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Das nervt am Internet

Manchmal finde ich es unheimlich nervig, was einem im Internet zugemutet wird. Ich meine damit nicht einmal die Qualität von Inhalten sondern das drumherum.

Werbung

Ich finde es vollkommen in Ordnung, dass sich Websites auch finanzieren müssen. Das geht durch Werbung oder kostenpflichtige Inhalte (die dann aber meist mit Werbung kombiniert werden).

Aber mal ganz ehrlich? Kann man es nicht mit Werbung übertreiben?

Heute morgen habe ich mal wieder ein sehr gutes Beispiel auf #Macwelt (www.macwelt.de) entdeckt.  

Hier blendet der Energieversorger #RWE großflächig Werbung ein, die es auf der Startseite zumindest noch erlaubt, das Inhaltsverzeichnis zu sehen. Dort entdeckte ich einen interessanten Artikel und wollte ihn lesen.
Doch was passiert? Auf der Artikel-Seite öffnet sich ein Flash basierendes Werbebanner, das den gesamten Artikel überlagert. Auf meinem 13″ MacBook Pro füllt es sogar den ganzen Bildschirm.

Naja, denkt man sich ja nichts böses – immerhin gibt es ja eine Schließen-Schaltfläche. Super, da klickst die Werbung weg, denke ich und tue es. Noch während ich den Gedanken zu Ende bringe und klicke öffnet sich diese Werbeeinblendung. 

Tolle Wurst…

Nun, blöd bist ja nicht, denk ich mir wieder und hoffe, dass die Leute etwas intelligent sind, die diese Werbung gemacht haben bzw. die für die Werbung auf der Website zuständig sind. Ich mein, was bringt es mir, wenn eine Person die Werbung wieder und wieder sieht? Genau – reichlich wenig bzw. negativ

Also probier ich doch glatt einen Browser Refresh – wieder und wieder die gleiche Werbung und auch mit dem gleichen Effekt bei der Schließen-Schaltfläche.

Nun ja, scheint ja wichtig zu sein für mich, wenn die Werbung nicht verschwinden will. Erbarmst Dich und klickst drauf, vielleicht hört es ja dann auch auf. Pustekuchen – Werbung angesehen drüber nachgedacht, dass mich #SmartHome soviel interessiert, als wenn in China ein Sack Reis umfällt und zurück zum Artikel, den ich eigentlich lesen wollte. Und was passiert?

Genau, die Werbung ist weiterhin da. Und den Artikel habe ich immer noch nicht gelesen (werde es auch nicht tun) und habe mich entschlossen, die Website #MacWelt aus meinem digitalen Leben zu verbannen. 

Ach ja, worum ging es in dem Artikel eigentlich? Laut Überschrift um “Die besten Fotoblogs 2013”. Naja, wer weiß, was da drin stand. Ich werd es sicher nie erfahren, aber ob mich das jetzt stört? Nö, eigentlich nicht….

 

Multimedia Inhalte

Ich finde Multimedia-Inhalte auf Websites sehr positiv – also generell. Denn, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Leider wird das viel zu oft missverstanden und Websites schreien Dich förmlich an. Liebe Webdesigner – es ist total nervig, wenn man eine Website öffnet und sofort spielen sich Video-Clips und Audio-Kommentare ab.

Vielleicht sollte mal jemand eine Studie zum Surfverhalten mit modernen Browsern durchführen. Lasst mich mal kurz beschreiben, wie ich surfe: Ich gehe auf eine Website, vielleicht die einer Zeitschrift. Dort finde ich interessante Artikel und öffne diese in einem zusätzlichen Tab.

Man stelle sich jetzt mal vor: da sind 30 Tabs offen (keine Seltenheit) und aus einem der Tabs kommt der Lärm her. Also sucht man den Störenfried – das ist nervig.

Bedauerlicherweise ist es ja nun nicht so, dass nur X solche Inhalte einbettet sonder auch Y,Z,A,B,C etc. – also habe ich nicht nur aus 1 Tab Lärm sondern einen Mix aus diversen Lärmquellen.

In der Konsequenz mache ich dann den Browser zu und besuche Eure Seiten nicht. – Weil Ihr mich mit dem Lärm nervt.

Mobiles Surfen

Ich surfe unheimlich gern wenn ich unterwegs bin. Zum Beispiel nutze ich mein iPad 2 (mit 3G Modul) zum Zeitung lesen und Surfen, wenn ich im Zug unterwegs bin (über die Internetverbindung im Zug mag ich mich nicht auslassen).

Mir fällt dann immer wieder auf, wie rücksichtslos Betreiber von Websites mit mobilen Surfern umgehen. Dabei gibt es mittlerweile ausgeklügelte Systeme, die erkennen, mit was für einem Gerät ich surfe (und die Website anpassen) und ich bin mir sehr sicher, dass es sich herausfinden lässt,ob ich über ein Mobiles Datennetzwerk surfe oder über einen Breitbandzugang.

Das kennt Ihr sicherlich – ihr ruft eine Website auf und werdet mit einem FullScreen-Werbevideo begrüßt – bei mir sind es ziemlich oft Werbungen für Premiumautomarken aus dem Schwabenländle. Aber auch integrierte Video- und Audio-Clips starten ohne mein Zutun.

Mal abgesehen davon, dass außerhalb von Ballungsgebieten LTE/3G-Verbindungen oft nicht verfügbar oder brauchbar sind, gibt es immer noch die Bandbreitenlimitierung bei mobilen Datentarifen.

Bei #Vodafone und #T-Mobile liegt die Grenze für die Geschwindigkeitsdrosselung in den bezahlbaren Tarifen unterhalb der 1GB Grenze und ganz ehrlich: Die wenigsten Menschen sind so verrückt und zahlen 110€ im Monat, nur dass sie 10GB Übertragungsvolumen haben.

Konsequenz meinerseits: Ich boykottiere solche Websites mittlerweile und außerdem würd ich einen #Mercedes nicht mal mehr geschenkt haben wollen.

Ach, da fällt mir noch einer ein: Die Website der #DeutschenBahn (www.bahn.de) ist auch ein schlechtes Beispiel für mobiles Surfen: Wenn ich im Zug über Tethering mit meinem MacBook die Website der Bahn aufrufe, will sie mir immer eine Website für mobile Endgeräte anzeigen. – Das ist auch voll nervig. – Vielleicht sollten die Leute, die den Konzern lenken mal gemeinsam mit denen, die solche Tools verzapfen, mit dem Zug fahren (am besten auch nicht 1. Klasse und Vorzugsweise zur Hauptreisezeit der Pendler).

Von | 2017-12-25T13:42:35+00:00 November 23rd, 2013|Internet|0 Kommentare

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