Death Valley Trip

Eine Woche #Vegas – da hat man (als normaler Mensch) irgendwie genug von dem ganzen Trubel, dem Lichtergeflacker und den durchgeknallten Menschen. – Zumindest ging es mir so und deswegen war mein Plan, am Samstag direkt  nach dem aufwachen in Richtung #DeathValley aufzubrechen. Bei #avis hatte ich mir ein Auto gemietet (#Buick #Regal).

Da ich gegen halb 4 Uhr wach war, hab ich mich fertig gemacht und bin gegen 4 Uhr aufgebrochen. Also rein ins Auto, raus aus der Stadt und rauf auf den Highway.

Es dauerte nicht lang, da hatte ich Las Vegas und seine Vororte hinter mir gelassen und um mich herum wurde es finster. Ich fuhr mitten durch die Wüste und der erste imposante Eindruck liess nicht lang auf sich warten. – Im Dunkel der Wüste erhob sich die Lichtkuppel von Las Vegas. Auf jeden Fall ein beeindruckendes Bild, dass sich im Rückspiegel bot.

Mit der einsetzenden Dämmerung zeigten sich links und rechts der Strecke die Berge, die die Wüste durchziehen und ich denke, dass sich das auch bei Tageslicht lohnt.

Als erstes bin ich zu Dantes View gefahren. #DantesView ist ein Aussichtspunkt am 1.669m Dantes Peak, der sich über das #Badwater Basin erhebt. Hier hat es einen überwältigenden Blick über die riesigen Salzflächen bis hin zu den #Paramint Mountains.

Im Death Valley ist es um diese Zeit übrigens recht frisch und eine Fleece-Jacke lohnt sich wirklich. Auf den höheren Punkte pfeift auch ein ordentlicher Wind, denn da gibt es ja auch nichts, was einen schützt. Darum war ich dann doch sehr froh, meine Mütze dabei zu haben 😉

Die Strecke zu Dantes View hat es übrigens in sich – die Straße schlängelt sich durch die Berge und es gibt schon gute Steigungen.

Von hier bin ich dann ins Tal gefahren in Richtung #Furnace #Creek. Auf dem Weg dorthin passierte ich #Zabriski Point. Aktuell nutzt die Parkverwaltung den Winter, um am Gelände zu arbeiten, z.B. werden die Plattform und die Absicherungen erneuert. Aber von der Straße aus hatte ich einen umwerfenden Blick und bei einem weiteren Besuch wird hoffentlich nicht gebaut.

Ich bin dann auf die Badwater Road gefahren. Am Straßenrand stand ein Schild mit dem Hinweis, dass auf den nächsten 78 Meilen nicht unbedingt mit Tankstellen zu rechnen sei. Ich bin dann noch ein Stückchen weiter gefahren und links in den #Artist’s Drive abgebogen. Der Artists Drive ist die genialste Einbahnstraße, die ich bisher erlebt habe.

Schon die Straße für sich ist ein Vergnügen – die #Dips erinnerten mich an die Fahrten ins Ferienlager mit dem alten #Robur Bus. Nur waren diese Dips viel, viel besser 🙂 – Doch nicht nur für den Bauch ist der Artist’s Drive etwas, sondern auch fürs Auge. Es gibt hier sehr skurrile Felsformationen und man könnte fast meinen, die Natur hat sich hier mit ihrem Farbkasten ausprobiert, denn die Steine und Felsen leuchten in nahezu dem kompletten Farbspektrum. Insbesondere der Aussichtspunkt Artist’s Palette ist im wahrsten Sinne atemberaubend.

Von | 2017-12-25T13:42:31+00:00 Januar 19th, 2015|Trips|0 Kommentare

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