Ähnlich wie #Siri von #Apple lauscht #Echo kontinuierlich nach dem Aktivierungswort “Alexa”. Erkennt Alexa das Aktivierungswort, werden die Befehle an Amazon übertragen und dort verarbeitet. Allerdings werden diese Aufzeichnungen bei Amazon gespeichert, dass der Besitzer diese später noch einmal einsehen und später löschen per Hand löschen kann. – Mir persönlich fällt nicht wirklich ein Grund ein, warum ich mir später noch einmal meine Fragen oder Kommandos anschauen sollte. Vielleicht macht es Sinn, wenn es um Bestellungen geht, dass man das nachvollziehen kann oder es werden in Zukunft noch dafür relevante Funktionen kommen.

Wie auch immer… Die Polizei vermutet nun, dass sich in den gespeicherten Daten entsprechende Belege für einen Streit oder gar die Tat an sich finden. Das wäre zum Beispiel dann möglich, wenn die Aufnahme eines Befehls im Hintergrund entsprechende Geräusche zu hören sind.

Bislang hat sich Amazon erfolgreich gegen das Begehren gewährt und widerspricht auch der Behauptung, dass unter Umständen das Echo-System vielleicht doch auch ohne das Aktivierungswort Daten an Amazon überträgt.

Für die Nutzer von Echo, Echo Dot und ähnlichen Systemen dürfte dieser Punkt sicher von Interesse sein. Denn bislang muss man sich rein auf das Wort des Anbieters verlassen. Für Klarheit wäre also damit gesorgt.

Auch wenn der Fall aus den USA stammt, können wir davon ausgehen, dass auch in Deutschland entsprechende Forderungen laut werden.

Für mich selbst ist es durchaus interessant zu wissen, wie es sich auf der rechtlichen Seite verhält.