Macht noch ein Todesstern denn Sinn?

Ich hatte kurz vor Weihnachten schon meine Gedanken über das #StarWars #Merchandising bzw. den Merchandising #Overkill in einem Post zusammengetragen.
Zwischenzeitlich ist ja der siebte Teil auf dem Weg, alle Rekorde zu brechen und nun besteht ja keine #Spoiler Gefahr mehr, da die Handlung ja schon in diversen Artikeln behandelt wurde.

Auch wenn der Film technisch sehr gut gemacht ist, soll er wohl diverse Logik-Lücken haben und an vielen Stellen das Gefühl vermitteln, dass die Handlung aus Episode 4 bis 6 wieder aufgewärmt und neu garniert serviert wird.
Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Interessant finde ich den Umstand, dass das Imperium schon wieder einen #Todesstern baut. Zweimal ist man damit schon gescheitert und hat nichts dazugelernt.

Das Science Fiction nicht unbedingt den Hang zur Realität hat, liegt irgendwie in der Natur der Sache. Aber jeder normal denkende Zuschauer dürfte sich jetzt am Hinterkopf kratzen:

Der erste Todesstern hatte einen Durchmesser von 160km. Der zweite war etwa 900km groß. Und da mehr bekanntlich mehr hilft und man beim zweiten Todesstern nicht ausreichend mehr gemacht hat, wurde der dritte jetzte noch mal größer – etwa 50Mal größer als der erste, also etwa 8.000km.

Hat sich mal jemand überlegt, was das kostet? Allein die Baukosten für einen Todesstern sollten das Imperium in die Katastrophe stürzen. – Der Wirtschaftswissenschaftler Zachary Feinstein hat am 01.12.2015 einen Artikel veröffentlicht, in dem er sich Gedanken über den Bau der beiden ersten Todessterne, deren Zerstörung und die Auswirkung auf das Wirtschaftssystem der imperialen Galaxis machte. Das ernüchternde Fazit: Das gesamte System würde zusammenbrechen.

Die gesamten Kosten für die Entwicklung der Systeme sowie die Baukosten inklusive Materialien würden etwa 419 Quadrilliarden US-Dollar betragen. Als Ziffer ausgeschrieben sieht das in etwa so aus: 419.000.000.000.000.000.000.000.000.000 US-Dollar.
Für seine Berechnung ist der Wissenschaftler eher pragmatisch an die Sache herangegangen:  die 333m lange USS Gerald Ford hat etwa 17,5Mrd. USD gekostet – diese Kosten kann man grob hochrechnen.

Von | 2016-11-07T17:55:52+00:00 Januar 5th, 2016|Movies|1 Kommentar

Über den Autor:

Stefan

Ein Kommentar

  1. Marco 7. Januar 2016 um 13:42 Uhr - Antworten

    Top Artikel Stefan! 🙂

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