Mercedes fährt kleinen Hitler tot – Erkennt Gefahren, bevor sie entstehen

///Mercedes fährt kleinen Hitler tot – Erkennt Gefahren, bevor sie entstehen

Mercedes fährt kleinen Hitler tot – Erkennt Gefahren, bevor sie entstehen

Seit einiger Zeit sorgt ein fiktiver Werbespot von Studenten aus Ludwigsburg für Diskussionen.

Die Botschaft ist recht einfach: Ein Auto von #Mercedes erkennt Gefahren, bevor sie entstehen.

Umgesetzt wurde die Botschaft durch spielende Kinder in einem historischen Dorf. – 2 Seil springende Mädchen spielen auf der Straße, der Mercedes stoppt. Ein Junge rennt auf die Straße, das Auto hält drauf. – Man sieht die Mutter, die den Namen des Kindes ruft: Adolf.
Das Auto verlässt den Ort und man sieht das Ortschild Braunau.

Schnell wird klar, dass der Mercedes die Gefahr erkannt hat, verhindert hat, dass auch Adolf Hitler  der schlimmste Verbrecher der Menschheitsgeschichte wird und die Welt in den Abgrund des 2. Weltkrieges mit seinen Millionen Toten stürzt.

Den Tod von Menschen für die Werbung (ob real oder fiktiv) zu verwenden, ist das Überschreiten einer Grenze. Auch der Nationalsozialismus sollte in meinen Augen nicht für die Werbung verwendet werden, dafür ist diese Zeit definitiv nicht geeignet. Für Betroffene und Hinterbliebene ist das sicher auch verletzend.

Betrachtet man den Clip jedoch nüchtern, zeigt er, wie Werbung auch in Deutschland sein kann. Nicht nur brav und politisch korrekt. Eher provozierend und Diskussionen anstoßend.

 Auch gefällt mir die Werbung optisch sehr gut, da der Clip nicht so clean ist, wie die Schonkost, die wir täglich vorgesetzt bekommen: Menschen, die grinsen und lächeln, als würde ihnen die Sonne aus dem Arsch scheinen.

Bei der meisten Werbung, die ich bisher gesehen habe, weiß ich meistens schon 30 Minuten später nicht einmal mehr, worum es dabei ging oder welches Produkt beworben wurde. Geschweige denn, dass die Werbung mich in irgendeiner Weise beeinflusst.

Von |2017-12-25T13:42:35+00:00September 7th, 2013|Fundstücke, Internet|0 Kommentare

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