Nach meinem Rundgang bin ich dann erstmal ins Besucherzentrum gegangen. Dort werden 2 Touren angeboten: eine Power Plant Tour, bei der es zu den Generatoren geht und eine Hoover Dam Tour, bei der auch die Außenanlagen gezeigt werden. Aufgrund des Wetters (neben dem Regen kam auch ein ziemlich unangenehmer Wind auf) hab ich mir für 15 USD die Power Plant Tour gebucht. – Bevor ich das allerdings konnte, gab es noch eine kurze Sicherheitskontrolle, bei der auch der Rucksack geröntgt wird.

Bei der Tour geht es nach einem kurzen Film über dan Damm (schon allein der ist recht interessant) bis nach unten. Man merkt schon ein wenig den Druckunterschied, aber es ist nicht weiter wild.

Der erste Stopp war ganz unten an der Sohle. Dort sieht man die riesigen Wasserrohre, durch die das Wasser zu den Generatoren gelangt. Danach geht es einen Stock nach oben und man bekommt einen imposanten Blick auf die Generatorenanlage.

Im Besucherzentrum gibt es auch eine kleine Ausstellung, die den Bau des Damms zeigt. Unter den Exponaten befindet sich auch ein Model, an dem man sieht, wie der Damm gebaut wurde. Statt die Staumauer in einem Stück zu giessen, hat man unzählige trapezförmige Blöcke von 1,50m Höhe gegossen. Das hat man gemacht, da sonst das Aushärten des Betons über 100 Jahre gedauert hätte. Um die Wärme abzuleiten, wurden in die Blöcke Wasserleitungen eingearbeitet und mit gigantischen Kühlmaschinen gekühlt. Dabei entstanden pro Tag 1.000 Tonnen Eis.

Am Parkhaus kann man übrigens auch noch einen der damals genutzten Kräne bestaunen. Mit solchen Kränen wurden alle benötigten Materialien in den Canyon hinabtransportiert. Der Kran wird auch heute noch eingesetzt, wenn zum Beispiel Material oder große Ersatzteile für das Kraftwerk benötigt werden.

Da das Wetter nicht besser wurde und ich noch 4 Stunden Autofahrt nach Tusayan vor mir hatte, bin ich dann aufgebrochen zum Grand Canyon.

Bevor ich auf den Highway fuhr, bin ich noch kurz nach zu einem Aussichtspunkt abgebogen, wo man den Lake Mead sehen kann.
Kurz darauf fuhr ich dann schon über die Mike O’Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge – die gigantische 270m hohe Brücke, auf die man vom Hoover Dam aus blicken kann. – Bei dem starken Wind war das allerdings kein Vergnügen.

Je näher ich dann dem Grand Canyon Nationalpark kam, wurde aus dem Regen Schnee und der letzte Abschnitt der Fahrt fand das fasst im Schritttempo statt.

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Impressionen vom Hoover Dam

Hoover Dam